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1. Verankerung eines Textrahmens als Zeichen

Bei folgender Beschreibung wird davon ausgegangen, dass in einem fortlaufenden Text Lücken eingefügt werden sollen, deren Inhalt nachträglich ergänzt werden kann, ohne dass sich dadurch die Gesamtformatierung des Textdokuments verändert. Ein Anwendungsbeispiel dafür wären Lückentexte, wie sie im Unterricht gerne verwendet werden.

/!\ Bei der Verankerung eines Textrahmens als Zeichen muss bei allen Überlegungen bedacht werden, dass dadurch dieser Textrahmen tatsächlich wie ein Zeichen aus dem gerade verwendeten Font behandelt wird!

Soll der Rahmen als Zeichen verankert werden, ist es empfehlenswert, dem markierten Rahmen die Vorlage Etiketten mit einem Doppelklick zuzuweisen. Damit besitzt der Rahmen bereits die wichtigsten Eigenschaften eines Textrahmens als Zeichen. In der Grundeinstellung ist er als Zeichen verankert, und hat links und rechts einen Abstand von 2 mm zu den Nachbarzeichen.

Mit einem Doppelklick wird dann das Rahmenformatierungsfenster geöffnet, unter dem Reiter Typ wird die Position auf Vertikal – Mitte – Zeile eingestellt. Wenn unter dem Reiter Zusätze -> Schützen -> Position aktiviert ist, kann diese Einstellung nur im Formatierungsfenster vorgenommen werden. Damit mit den Rahmenbegrenzungspunkten die Größe des Textrahmens im Textdokument selbst geändert werden kann, darf die Größe unter dem Reiter Zusätze natürlich nicht geschützt sein!

Wird dem Rahmen keine Umrandung zugewiesen und ist die Schriftgröße im Rahmen identisch mit der Schriftgröße im übrigen Text, kann er ohne besondere Anpassung der Zeilenabstände in den Lückentext wie jedes andere Schriftzeichen eingefügt werden.

1.1. »Verwendung als Sonderzeichen«

Bei der Erstellung eines Lückentextes, in den verschieden lange Lücken den Textfluss unterbrechen sollen, kann zunächst ein als Zeichen verankerter Rahmen mit relativ geringer Breite auf die beschriebene Weise erstellt und in die Zwischenablage kopiert werden. Dann stände er wie ein Sonderzeichen zum Einfügen zur Verfügung. Nach dem Einfügen kann die Breite des Rahmens der Länge des Lückeninhaltes individuell angepasst werden.

Werden solche Rahmen wiederholt zu späteren Zeitpunkten immer wieder gebraucht, kann der Rahmen auch als Textbaustein in AutoText (Strg+F3) abgelegt und über sein Kürzel + F3 eingefügt werden. Da ein Textbaustein-Kürzel immer vom vorausgehenden Text durch ein Leerzeichen getrennt sein muss, ist es jedoch ratsam, den Umlauf-Abstand links auf 0,00 cm zu stellen, um den Wortabstand mit einem Leerzeichen erzeugen zu können ohne dies anschließend wieder löschen zu müssen.

/!\ Zum Ablegen als Wortbaustein darf nicht der Rahmen selbst markiert werden. Vielmehr muss der Rahmen als Zeichen markiert sein (Doppelklick hinter der Absatzmarkierung!).

1.2. Rahmen im Rahmen

Zweckmäßigerweise wird ein Lückentext so formatiert, dass für Schüler die Wortlücken durch einen Unterstrich markiert sind, Lehrer aber die Lösungen in die Lücken schreiben, ohne dass sie ausgedruckt werden, aber archiviert werden können.

Das ist leicht mit zwei an Zeichen verankerten Rahmen zu realisieren. Dazu wird ein weiterer Rahmen neu erstellt und mit der Rahmenvorlage Marginalie belegt. Danach wird dieser Rahmen markiert und mit einem Doppelklick auf den Rahmen sein Formatierungsfenster geöffnet. Diese Vorlage wird unter dem Reiter Typ auf die Verankerung als Zeichen geändert, unter dem Reiter Zusätze wird Drucken deaktiviert. Beim vorhandenen ersten Rahmen bleibt Drucken aktiviert und unter dem Reiter Umrandung wird der Unterstrich erzeugt.

Anschließend wird der nicht druckbare Rahmen markiert, ausgeschnitten und danach in den druckbaren Rahmen an dessen Absatzmarke wieder aus der Zwischenablage eingefügt.

In diesen Doppel-Textrahmen können nun die Lösungswörter eingetragen werden. Beim Ausdruck erscheinen aber nur die Untertriche für die Wörter.

1.3. Unterschriftsgrafik in einem Textrahmen

Grafiken können auf die gleiche Weise wie Textrahmen mit den RahmenVorlagen formatiert werden. Sie müssen dafür nicht zusätzlich in Textrahmen positioniert werden.

Steht eine Unterschriftgrafik zur Verfügung, bei der der Name in lesbarer Schrift darunter wiederholt werden soll, kann auch daraus ein Textbaustein auf ähnliche Weise wie bei Rahmen in Rahmen erzeugt werden.

Die Grafik wird ebenfalls als Zeichen verankert, in einen etwas höheren Textrahmen kopiert und nach der Grafik mit einer Absatzschaltung eine weitere Zeile erzeugt, in die der Name geschrieben wird. Grafik und Namen noch zentriert positionieren.


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