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Eine Tabelle in einem TextDokument verhält sich wie ein eigener Absatz, dessen Folge-Absatz immer unter der Tabelle positioniert wird. Dies trifft auch dann zu, wenn die Tabellenbreite kleiner als die Textseitenbreite eingestellt ist. Ein Textumfluss ist daher nicht möglich, egal wie viel Platz rechts oder links der Tabelle auf einer Seite vorhanden ist.

Auch lässt sich eine solche Tabelle nicht an einer bestimmten Position fixieren - da sie zum normalen Fliesstext gehört, rutscht sie nach oben oder unten, sobald sich die Textabsätze, die vor ihr liegen, änderen.

Indem man die Tabelle in einen Rahmen setzt, schlägt man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Man ermöglicht einen Textumfluss und man kann die Positionierungseinstellungen des Rahmens nutzen, um die Tabelle fest zu positionieren.
Grade an Seitenenden ergibt sich ein weiterer Vorteil: einer Tabelle folgt normalerweise immer ein TextAbsatz, der im ungünstigsten Fall eine neue Seite erzwingt, die eigentlich nicht erwünscht ist. Befindet sich die Tabelle jedoch in einem Rahmen, ist sie nicht mehr an den normalen Textfluss gebunden und der unerwünschte Folgeabsatz kann vermieden werden.

Von Text umflossene Tabelle

Es gibt zwei Vorgehensweisen, um eine Tabelle in einen Rahmen zu setzen:

  1. Wenn zuerst der Rahmen erstellt wird und anschließend in diesem Rahmen eine Tabelle aufgezogen wird, bleibt aus modultechnischen Gründen zwischen der Tabelle und der unteren Rahmenlinie ein Absatz stehen, wie das ja im normalen Fliesstext auch geschieht. Diesen zu entfernen ist etwas kompliziert, aber es geht:
    Man fügt ein beliebiges Zeichen in diesen Absatz, markiert ihn und ruft auf Tabelle → Umwandeln: Text in Tabelle und bestätigt die daraufhin angezeigte Maske. Statt des leeren Absatzes hat man nun eine zweite, einzellige Tabelle und die lässt sich via Tabelle → Löschen: Tabelle entfernen.

  2. bei der zweiten Vorgehensweise wird zuerst die Tabelle erstellt und anschliessend ein Rahmen drumherum gelegt, wodurch der zusätzliche Absatz zwischen der Tabelle und der unteren Rahmenlinie vermieden wird:
    Zunächst wird im Textbereich des Dokuments die gewünschte Tabelle erstellt. Anschließend wird die ganze Tabelle markiert, (den Cursor in die Tabelle setzen und 2 mal die Tastenkombination Strg+a betätigen). Jetzt wählen Sie Einfügen → Rahmen…, geben Sie eine fixe oder prozentuale Breite vor und klicken Sie auf OK. Sie können in diesem Dialog ggf. zuvor noch weitere Einstellungen vornehmen (z.B. Verankerung, Umlauf, Umrandung).
    Wenn Sie auf der SymbolLeiste das Icon für Rahmen manuell einfügen aktiviert haben, geht es noch einfacher: Die Tabelle ganz markieren, sodass sie in Umkehranzeige erscheint. Dann das Rahmen-Icon auf der Sybolleiste anklicken und mit der linken Maustaste einfach auf die Tabelle tippen.

(!) Sowohl Rahmen wie auch Tabellen verfügen über Umrandungsdefinitionen, die nun noch aufeinander abgestimmt werden müssen. Z.B. kann man unter Format/Rahmen/Umrandung die Umrandungslinien und Innenabstände des Rahmes einfach entfernen. Um den Dialog Rahmen erneut zu öffnen, führen Sie entweder einen Doppelklick auf den Rahmen aus oder markieren den Rahmen mit einem einfachen Klick (es erscheinen grüne Quadrate) und wählen dann aus dem KontextMenü den Punkt Rahmen….

(!) Beachten Sie, dass innerhalb von Rahmen keine Fußnoten möglich sind (Issue 31225).)>>


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