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Ein Kontextmenü ist eine Auswahlmöglichkeit bei grafischen Benutzeroberflächen.

rechtmaustaste.png kontextmenü.png

Ein Kontextmenü wird normalerweise dadurch geöffnet, dass man mit der rechten Maustaste (bzw. mit der sekundären Maustaste) oder – auf Macintoshs – mit der Maustaste, während man die Taste Strg gedrückt hält, ein bestimmtes Objekt (Wort, Bild, Schaltfläche usw.) anklickt oder – sofern vorhanden – die entsprechende Taste auf der Tastatur drückt. Auf deutschen 104-Tasten-PC-Tastaturen ist dies unter Linux und Windows® in der Regel die Taste „Menü“ (auch „Anwendungstaste“ genannt), die den Aufdruck anwendungstaste.gif trägt.

In OpenOffice.org ist das Kontextmenü auch über die Tastenkombination Umschalt+F10 erreichbar (sofern diese Tastenkombination nicht vom Desktopmanager „abgefangen“ wird). Dies gehört zu dem Konzept der Barrierefreiheit (engl. accessibility) in OpenOffice.org, das eine Bedienung des Programms allein mit der Tastatur (d.h. ohne Maus) ermöglicht. Entsprechend öffnet Umschalt+F10 das Kontextmenü für die aktuelle Position des (Text-)Cursors, nicht für die Position des Mauszeigers.

Im Gegensatz zum normalen Menü enthält ein Kontextmenü nur Menüpunkte, die zum jeweiligen Zeitpunkt für das angeklickte Objekt sinnvoll sind (sog. Kontextsensitivität). Dadurch bleiben Kontextmenüs übersichtlich. (Das Beispiel zeigt das Fenster Formatvorlagen.)

Während das Hauptmenü oft in Form einer Menüleiste ausgelegt ist, wird das Kontextmenü gewöhnlich als Popup dargestellt, das sich in der Nähe des Mauszeigers öffnet, sodass die Maus möglichst wenig bewegt werden muss. Auch Kontextmenüs können verschachtelte Untermenüs enthalten.


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LizenzBedingungen | AnbieterKennzeichnung | DatenschutzErklärung | Stand: 2013-04-28