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Wenn Adressetiketten außer Adressdatenfeldern auch noch fixen Text und/oder Grafiken enthalten, so werden diese Daten auch dann gedruckt, wenn keine Daten mehr vorhanden sind. Der letzte Etikettenbogen enthält vielleicht noch eine einzige Adresse im ersten Feld, aber alle anderen Etiketten sind nun unbrauchbar, weil die fixen Daten darauf gedruckt wurden.

Das kann man mit einem versteckten Absatz vermeiden. Für die Formulierung der Bedingung muss ein kleiner Trick angewendet werden.

1. Etiketten im Seriendruck

Man sucht sich zwei Datenfelder, von denen man sicher ist, dass sie in einem gültigen Datensatz nie identisch und nie gleichzeitig leer sein können. Wenn nun kein Datensatz mehr vorhanden ist, stimmen diese beiden Felder für das Programm überein. Die Bedingung für den versteckten Absatz lautet also beispielsweise:

Kundennummer==Anrede

Enthält ein Etikett auch eine Grafik, so geht man folgendermassen vor:
Die Grafik wird nicht direkt eingefügt. Stattdessen erstellt man zunächst einen TextRahmen (ohne Umrandung) in der Grösse der Grafik. In diesen Rahmen fügt man einen Bereich ein. Die Grafik kommt nun in den Bereich. Unter Format → Bereich hinterlegt man die oben beschriebene Ausblend-Bedingung.

2. Einzelne Adressetiketten aus einer Adress-Datenbank drucken

Wenn man aus seiner DatenQuelle immer wieder einzelne Etiketten drucken muss, bietet das Programm die Option Daten in Felder, mit der man einen oder mehrere ausgewählte Datensätze in einen Etikettenbogen übernehmen kann.

Damit man den gleichen Bogen mehrmals verwenden kann, muss man sich ein wenig organisieren:
Zunächst erstellt man den Etikettenbogen wie z.B. in AdressEtiketten beschrieben oder einfach als Tabelle1, deren Aufteilung dem Etikettenbogen entspricht und speichert ihn als Dokumentvorlage. Wenn man einen neuen Bogen beginnt, erstellt man aus dieser Dokumentvorlage ein neues Dokument, übernimmt die ersten Etiketten und druckt den Bogen. Anschließend löscht man die Felder2 mit den übernommenen Adressdaten und speichert das Etiketten-Dokument so ab. Beim nächsten Öffnen und Übernehmen von Adressdaten werden die leeren Felder übergangen.

Enthalten die Adressfelder außer den Adress-Datenfeldern auch noch fixen Text oder Grafiken, so muss dafür gesorgt werden, dass diese Fix-Daten nur in Adressfeldern gedruckt werden, die beim Aufruf von Daten in Felder auch Daten erhalten. Wie man das macht, ist oben beschrieben.

3. Siehe auch


KategorieWriter KategorieHowto

  1. Als letzten Eintrag jeder Zelle einen FeldBefehl Nächster Datensatz einfügen. Bei einigen Programmversionen darf dieser Feldbefehl in der letzten Zelle nicht mehr stehen, sonst wird beim Seitenüberlauf eine Adresse übergangen (1)

  2. Wenn das Dokument als Etiketten-Dokument erstellt wurde (also nicht als eine einfache Tabelle) muss evtl. die Synchronisation der Etiketten ausgeschaltet werden wie auf der Seite AdressEtiketten beschrieben. (2)


LizenzBedingungen | AnbieterKennzeichnung | DatenschutzErklärung | Stand: 2013-04-28