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Viele Mail-Clients können Mails, die als HTML-Code ankommen, darstellen. Allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass die jeweiligen Empfänger Ihr Client-Programm auch so konfiguriert haben.

Wenn man daher HTML-Elemente benutzt, muss man in Kauf nehmen, dass die Emails u.U. Nicht bei allen so aussehen, wie man das gerne hätte. Wenn man das Risiko nicht eingehen kann, solle man entweder reine Text-Mails versenden oder mit Anhängen arbeiten.

Die folgenden Kapitel beschreiben die Möglichkeiten, die der Versand als HTML-Code bietet und was man dabei beachten muss.

1. Was kann mit? Erstellung des Dokumentes

1.1. Schrift- und Absatzformate

Fett, Kursive und FettKursiv kommen auch dann an, wenn der Client kein HTML unterstützt. Sonstige Schriftformatierungen wie Farben benötigen HTML-Darstellung seitens des Clients.

Absatzformate werden gut nach HTML übersetzt. Erfolgreich getestet habe ich Einzüge und Abstände vor, nach, unter und über dem Text.

Dabei muss man jedoch beachten, dass die Seitenbreite nicht mit geht und daher die Absatzdarstellung beim Empfänger immer etwas anders aussieht als im Writer-Dokument, das man für die Erstellung der Serienmail benutzt.

1.2. Textrahmen

TextRahmen werden im Prinzip auch mitgesendet. Allerdings ist die Verankerung ein Problem und bei meinen Versuchen sah das Ergebnis miserabel aus.

1.3. Tabellen

Tabellen werden sogar in Mail-Clients dargestellt, die nicht den vollen HTML-Code unterstützen. Hintergründe und spezielle Umrandungsfarben benötigen jedoch volle HTML-Unterstützung beim Empfänger.

1.4. Bilder

Man muss bedenken, dass HTML-Code nur Links unterstützt und Bilder nicht einbettet. Ein Bild, das man mitsenden will, muss also verknüpft eingefügt sein und eine Internet-Adresse beinhalten.

Vorgehen:

Einfügen → Bild → aus Datei. Wenn das Fenster geöffnet wird, in welchem man ein Bild aus dem Dateisystem einhängen könnte, gibt man stattdessen bei Dateiname den Internet-Pfad ein, z.B.:
http://moinmaster.wikiwikiweb.de:8000/wiki/common/moindude.png
und aktiviert das Häkchen bei verknüpfen.

Aber auch so können nicht alle Clients das Bild korrekt darstellen.

2. Adressdaten, Briefanrede

Man kann sowohl Adressdaten wie auch personalisierte Briefanreden im Dokument mitgeben. Dies kann man entweder mit dem Serienbrief-Assistenten realisieren oder direkt im Dokument eingeben. Weitere Beispiele auf den Seiten Adressblock oder Newsletter

3. Tipp

Man sollte zumindest bei den ersten Versuchen eine Testadresse mit der eigenen Email-Adresse haben. In dem entsprechenden Datensatz füllt man ein für die Adresse nicht benötigtes Feld mit einem eindeutigen Begriff, der im gleichen Feld in anderen Datensätzen sicher nicht vorkommt und setzt zum Testen einen Filter. Arbeitet man mit personalisierten Briefanreden, kann es sinnvoll sein, jeweils eine weibliche, männliche und allgemeine Adresse zum Testen anzulegen.

4. Siehe auch


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LizenzBedingungen | AnbieterKennzeichnung | DatenschutzErklärung | Stand: 2013-04-28