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Mit Bereichen kann ein TextDokument in verschiedene Layoutbereiche unterteilt werden. Dabei muss man sich den Zweck von Bereichen irgendwo zwischen SeitenVorlagen und TextRahmen vorstellen.

1. Unterschied zu Rahmen

Zum Beispiel kann ein Bereich mehrspaltig sein wie die erwähnten TextRahmen und SeitenVorlagen. Der Unterschied liegt darin:

2. Die wichtigsten Funktionen und Eigenschaften von Bereichen

3. Anwendungsbeispiele für Bereiche

3.1. Bilder anzeigen aufgrund einer Bedingung

Man legt soviele Bereiche an, wie man Bilder (mit Text möglich) alternativ anzeigen will. In jedem Bereich wird ein Bild eingefügt. Gesteuert wir die Auswahl z.B. über ein Benutzerfeld. Die Ausblendbedingung für jeden Bereich wird so gewählt, dass er immer ausgeblendet bleibt, außer wenn die eine für ihn zutreffende Bedingung eintrifft. Eine Musterdatei kann hier heruntergeladen werden: BereicheAusblenden.odt

Dieselbe Musterdatei zeigt im zweiten Auswahlbereich, dass solche Bildauswahl auch innerhalb von Textrahmen funktioniert. Bei der Erstellung von Bereichen in Textrahmen ist zu beachten, dass solange, wie die Ausblendbedingung(en) nicht aktiviert wurde(n), der gesamte sichtbare Inhalt den Textrahmen, der stets kleiner als eine Seite ist, nicht überschreitet. Deshalb füge man neue Bereiche in Textrahmen schrittweise ein und aktiviere die Ausblendbedingung ebenfalls schrittweise.

Die Steuerung kann natürlich auch ein SerienbriefFeld übernehmen. Allerdings ist dieses Vorgehen nicht geeignet, um jedem Adressaten sein eigenes Bild zuzuordnen, aber Bilder pro Empfängergruppen sind denkbar.

3.2. Endnoten am Ende eines Bereichs statt am Dokumentende

Die Endnoten-Seite wird per Default am Ende des Dokumentes eingefügt. Es ist in dem Fall nicht möglich, nach den Endnoten noch weiteren Dokumentinhalt aufzunehmen. Es sei denn, man fasst denjenigen Teil des Dokumentes, der Endnoten-Einträge enthält, in einen Bereich und definiert in den Bereichsoptionen, dass diese am Bereichsende gesammelt werden sollen: Format → Bereiche…, SchaltFläche Optionen…, Register Fuß-/Endnoten. In dem Fall wird keine Extra-Seite für die Endnoten angelegt.

3.3. Dokumentteile für die Einbindung in andere Dokumente zur Verfügung stellen

Dokumentteile, die in anderen Dokumenten als aktualisierbare Quelle zur Verfügung stehen sollen (z.B. AGB), können in einen Bereich aufgenommen werden. Man sollte darauf achten, sprechende Bereichsnamen zu vergeben.

Im Zieldokument ist der verknüpfte Bereich standardmäßig schreibgeschützt. Diesen Schutz kann man in den Bereichsoptionen aufheben. Änderungen, die darin vorgenommen werden, wirken sich nicht auf das Quelldokument aus und entfallen, sobald die Bereiche aktualisiert werden.

3.4. Masterdokumente

Meist fasst man Teildokumente, die zu einer grösseren Arbeit zusammengefasst werden sollen, in einem GlobalDokument zusammen.

Stattdessen kann man aber auch ein normales Textdokument anlegen und die Teildokumente als verknüpfte Bereiche einbringen.

3.5. Verzeichniseinstellungen speichern

Derzeit gibt es noch keine offizielle Möglichkeit, die Einstellungen von Inhalts- und anderen Verzeichnissen für spätere Wiederverwendung zu speichern.

Wenn man jedoch mit Bereichen arbeitet, kann man sich eine Musterdatei anlegen, welche ein oder mehrere Exemplare jeder benötigten Verzeichnisart enthält. Dabei spielt es keine Rolle, ob im Musterdokument auch passende Einträge vorhanden sind.

Der Aufbau sieht so aus:

3.6. Aktuelle Kopf- und Fusszeilen

Wenn der Inhalt in Kopf- und/oder Fußzeilen (z.B. Briefkopfdaten) aus einer Art Textbaustein bestehen soll, der aber global änderbar sein muss, könnte man dafür eine Datei benutzen, in der der Kopf- bzw. Fusszeileninhalt in einem Bereich hinterlegt wird.

Dann könnte man in den entsprechenden Vorlagen eine Verknüpfung zum entsprechenden Bereich dieser Datei anlegen (Einfügen → Bereich:verknüpfen). Wenn in Dokumenten, die aus dieser Vorlage entstehen, der Bereich nicht mehr änderbar sein soll, hebt man den Bereich einfach auf (Format → Bereich:aufheben), womit dessen Inhalt lokal ins Dokument übernommen wird.

4. Siehe auch


KategorieWriter

  1. Wenn ein Absatz (z.B. der erste) innerhalb eines Bereichs über die Absatzformateinstellung Umbruch im Register Textfluss einen Umbruch vorsieht, so kann auf die Art dafür gesorgt werden, dass eine neue Seite ggf. mit neuem Seitenformat beginnt. (1)

  2. Ein Bereich kann z.B. auch in einen Rahmen eingefügt werden. Dieser Rahmen kann dann wiederum von Text umflossen werden. Ein Beispiel ist im Abschnitt Bilder anzeigen aufgrund einer Bedingung beschrieben. (2)


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