Archiv des LibreOffice- und OpenOffice.org-Wiki

[ÜberSicht] [TitelIndex] [WortIndex] [SeiteFinden

Funktionen und Einstellungen, die für alle Verzeichnisarten gelten, bitte auf der Seite VerschiedeneVerzeichnisse nachlesen. Dort sind auch die Links zu den Beschreibungen weiterer Verzeichnisarten zu finden.

Abkürzungsverzeichnisse, Glossar

Eine eigene Verzeichnisdefinition diesen Typs gibt es nicht. Eine Anleitung, es manuell mittels Formatierung als HängenderAbsatz zu realisieren, findet sich auf der Seite LexikonLayout.

Um ein Verzeichnis aus Einträgen im Text zu generieren, kann man auf vorhandene Verzeichnisarten zurückgreifen. Am einfachsten hat man es, wenn die besagte Verzeichnisart nicht schon anderweitig benötigt wird. Hier ein paar Beispiele:

Fußnoten
Beim Einfügen der FußNote kann man als Fußnoten-Zeichen die Option Zeichen wählen und die Abkürzung direkt als Fußnoten-Zeichen eintippen. In der Zeichenvorlage für den Fußnoten-Anker muss man noch im Register Position auf normal umstellen, damit der Abkürzungstext in normaler Schriftgrösse und -position erscheint.
Vorteil dieser Definitionsart: es können direkt Referenzen angelegt werden und es kann jeweils umgeschaltet werden zwischen Anzeige der Fußnoten auf der Seite und Anzeige der Fußnoten am Dokumentende
Nachteil: die Fußnoten werden nach ihrem Vorkommen, nicht alphabetisch, gelistet. Und falls noch andere Fußnoten, z.B. mit Zähler, im Dokument vorkommen, benutzen diese die gleiche Anker-Zeichendefintion und beide Fußnotenvarianten erscheinen gemischt (siehe Musterdatei).

Musterdatei:
* GlossarFussnoten.sxw

Abkürzungen als Fussnoten-Anzeige:
Fussnote.png

BenutzerdefiniertesVerzeichnis
Die Einträge für ein Benutzerverzeichnis folgendermassen anlegen: Die Abkürzung markieren, den Eintrags-Dialog aufrufen, den Eintrag ergänzen um ein Trennzeichen und den Erläuterungstext.
Bei der Verzeichnisdefinition die StrukturZeile reduzieren auf den Eintragstext.
Vorteile dieser Verzeichnisart:
Man kann beliebig viele Benutzerverzeichnisse anlegen und die Eintragsdefinition ist sehr einfach
Nachteile:
Ein Benutzerverzeichnis wird nach Vorkommen sortiert, nicht nach Alphabet (siehe auch Verzeichnis nachbearbeiten) und wenn die gleiche Abkürzung mehrfach erfasst wird, erscheint sie auch mehrfach im Abkürzungsverzeichnis.

Musterdatei:
* GlossarBenutzerverzeichnis.sxw

Abkürzungen als Benutzerverzeichnis:
BenutzerV.png

LiteraturVerzeichnis
Die Abkürzung als Kurzbezeichnung des Literaturverzeichniseintrags erfassen und den Erläuterungstext z.B. als Titel. Falls noch richtige Literaturverzeichniseinträge benötigt werden, sollte man für die Abkürzungen eine Art wählen, die sonst nicht benutzt wird, damit man verschiedene Verzeichnisse erstellen kann: in jedem Verzeichnis löscht man auf der StrukturZeile derjenigen Eintragsart, die nicht im aktuellen Verzeichnis erscheinen soll, alle Felder. So enstehen an den betreffenden Stellen leere Absätze im Verzeichnis, die man nachträglich entfernen kann. (siehe auch Verzeichnis nachbearbeiten)
Vorteile dieser Verzeichnisart:
Man kann sie alphabetisch sortieren und man kann eine externe Datenbank benutzen, falls man die Abkürzungen noch in weiteren Dateien benötigt
Nachteile:
Wenn es auch noch richtige Literaturverzeichniseinträge im Dokument gibt, muss man sich für ein Format entscheiden: entweder die Einträge im Text verwenden auch für die Abkürzungen Klammern oder man schaltet die Klammern grundsätzlich aus, dann muss man sie für die Literaturverzeichniseinträge manuell einfügen.

Musterdatei:
* GlossarLiteraturverzeichnis.sxw

Abkürzungen als Literaturverzeichnis:
LiteraturV.png

StichwortVerzeichnis mit KonkordanzDatei
Wenn man bei Index-Einträgen mit einer Konkordanzdatei arbeitet, kann man einem Eintrag einen Alternativtext zuweisen, der dann stattdessen im Verzeichnis angezeigt wird. Die Abkürzung selbst erfasst man als Suchtext und als Schlüssel. Bei der Verzeichnisdefinition reduziert man die Felder der StrukturZeile auf den Eintragstext.
Vorteile dieser Verzeichnisart:
Ein Index ist immer alphabetisch sortiert, jeder Eintrag kommt nur einmal vor, man muss sich um die vorkommen im Text nicht kümmern und die Konkordanzdatei kann auch für weitere Dateien genutzt werden.
Nachteil: ein zweites Stichwortverzeichnis kann nur dann erstellt werden, wenn es sich auch mit einer – eigenen – Konkordanzdatei organisieren lässt. In dem Fall wird jedem Verzeichnis eine eigene Konkordanzdatei zugeordnet. Die Verzeichnisse müssen nacheinander aktualisiert werden, wobei jeweils die Verzeichnis-Bearbeitung aufgerufen werden und die zutreffende Konkordanzdatei eingestellt werden muss.

Musterdatei:
* GlossarKonkordanzdatei.sxw
* Konkordanzdatei.sdi
beide Dateien ins gleiche Verzeichnis kopieren und bei der Verzeichnisdefinition Úberprüfen, ob die Konkordanzdatei zugeordnet ist.

Abkürzungen als Stichwortverzeichnis:
IndexV.png



LizenzBedingungen | AnbieterKennzeichnung | DatenschutzErklärung | Stand: 2013-04-28